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06.09.2019

Heizungscheck

Jetzt schon an den Winter denken

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Damit Sie es sich zuhause so richtig gemütlich machen können, ist eine funktionierende Heizungsanlage wichtig. Experten empfehlen spätestens im Herbst zu einem Funktionscheck, damit im Winter auch alles reibungslos läuft.

Fachmännischer Abgleich

Bei Heizungsanlagen ist es üblich, einen kompletten Check-up aller Teilsysteme durchzuführen. Ein Sanitärfachmann überprüft hierbei mittels eines sogenannten hydraulischen Abgleichs die Funktionalität der Anlage. Dabei wird die benötigte Wärmeleistung jedes einzelnen Raumes ermittelt und anschließend die ideale Vorlauftemperatur und nötige Wassermenge der Heizungsanlage auf Basis dieser Ergebnisse eingestellt. Zusätzlich wird die Pumpenleistung sowie der nötige Widerstand des Heizkreislaufs berechnet und in die Systemkalibrierung einbezogen.

Defekte Heizungsanlage

Bleiben einzelne Räume trotz eines flächendeckenden Heizungssystems kalt, liegt die Ursache meist an einer falschen Kalibrierung. In diesen Räumen müsste die Heizung stärker aufgedreht werden, um den Defekt auszugleichen. Erhöhte Kosten wären die Folge. Meist sind Gluckern, Fließgeräusche und Pfeifen Indizien dafür, dass etwas mit der Einstellung der Heizung nicht stimmt.

Überprüfung der Heizungspumpe

Die Pumpe befördert das aufgeheizte Wasser durch ein Rohrsystem zu den einzelnen Heizkörpern. Funktioniert diese nicht mehr einwandfrei, werden Räume nicht wie geplant auf Solltemperatur geheizt.

Laut dem Informationsprogramm "Zukunft Altbau" zählen defekte Pumpen zu den größten Stromfressern im Haushalt. Ein Austausch ist daher wärmsten zu empfehlen. Zudem können Fördergelder beantragt werden, die den Austausch noch lukrativer machen. Bis zu 30 Prozent Zuschuss gibt es vom Staat.   

Funktionswartung

Neben der Systemkalibrierung empfehlen Experten außerdem zu einer regelmäßigen Überprüfung aller zur Heizungsanlage gehörenden Komponenten. Dazu zählen unter anderem Elemente wie der Brenner und Kessel. Bei Heizölkesseln beispielsweise führt schon eine ein Millimeter starke Rußschicht zu einem Ölmehrverbrauch von bis zu fünf Prozent.

Gerne übersehen, aber genauso wichtig für ein vollständig intaktes System, sind Verschleißteile wie Drüsen, Ventile und Filtersätze. Verschmutzungen sollten entfernt und defekte Teile ausgetauscht werden.

Dämmung

Die beste Heizungsanlage bringt nichts, wenn das Haus schlecht gedämmt ist. Eine fachgerechte Isolierung dient im Winter als Kälte- und im Sommer als Hitzeschutz. Bevor also die Schuld von kalten Räumen bei der angeblich schlechten Heizungsanlage gesucht wird, sollte vorab erst einmal überprüft werde, ob das Haus überhaupt gut isoliert ist und die Fenster dicht sind.

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