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21.06.2019

10-Prozent-Grenze bei Wohnflächenabweichung

Immobilien aktuell

Viele Wohnungen sind kleiner als vertraglich vereinbart. Allerdings ist eine Toleranzgrenze von 10 Prozent erlaubt. Steht im Mietvertrag eine Fläche von 100 qm, die Wohnung aber tatsächlich nur 90 qm bemisst, dann muss der Mieter für die 100 qm die Kaltmiete bezahlen. Das gilt aber nicht für die Berechnung der Nebenkosten und Mieterhöhungen. Hier gilt die tatsächliche Wohnungsgröße. Wird die Toleranzgrenze von 10 Prozent überschritten, dann kann der Vermieter die Miete kürzen und fristlos kündigen. Aber Vorsicht! Steht im Mietvertrag, dass die angegebene Fläche wegen möglicher Messfehler nicht zur Angabe der Wohnungsfläche diene, kann der Mieter auch bei Flächenabweichungen von mehr als 10 Prozent keine Rechte geltend machen.

Weitere Immobilienurteile

Fristlose Kündigung nach Beleidigung: Laut Amtsgericht Neuruppin (Urteil, Az. 43 C 61/18) ist die fristlose Kündigung eines Mieters rechtmäßig, wenn dieser durch schwere vulgäre Beleidigungen den Hausfrieden gefährdet. Dabei ist nicht entscheidend, ob sich die Beleidigung gegen den Vermieter oder einen Teil der Hausgemeinschaft richtet. Eine fristlose Kündigung ist jedoch ausgeschlossen, wenn die Beleidigung aus einer Provokation heraus oder im Zuge einer streitigen Atmosphäre gefallen ist. Das gilt auch für eine Beleidigung, die einmalig und als Unbesonnenheit zu bewerten ist.

Gegenstände im Hausflur: Gegenstände dürfen laut Amtsgericht Berlin-Köpenick (Urteil, Az. 4 C 143/17 ) nicht im Hausflur eines Mehrfamilienhauses platziert werden, wenn vertraglich geregelt wurde, dass der Vermieter dem Mieter lediglich die Wohnung zur Nutzung übergibt. Der Hausflur zählt nicht dazu.  Weiterhin erhöhen Gegenstände die Brandgefahr und versperren Rettungs- und Fluchtwege. Mieter sollten deshalb die im Mietvertrag genannten Abstellräume wie Keller- oder Dachbodenabteile nutzen.

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