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01.11.2019

Smarte Immobilien

Computer aus Beton liegen im Trend

Smart Home und Smart Building sind aktuelle Schlagwörter, die in digitalen Zeiten für intelligente Immobilien stehen. Wohnhäuser und Gewerbeimmobilien werden vom Keller bis zum Dach vollgestopft mit digitaler Technologie. Es entstehen Computer aus Beton, Glas und Holz, sozusagen Teslas in Gebäudeform. Für Technologiefans ist dieser Trend das Nonplusultra. Es mehren sich aber auch kritische Stimmen. Lesen Sie hier einen kompakten Überblick zum Thema.

Smart Home und Smart Building

Smart Home steht für intelligente Wohnhäuser. Klassische Gebäudefunktionen wie Licht, Heizung, Klima, Sonnenschutz und Einbruchsicherung werden automatisiert, miteinander vernetzt und auf die Bedürfnisse der Bewohner abstimmt. Notwendig dafür sind Sensoren, schnittstellenfähige Geräte und Leitungen, Datenanalysen und neuerdings auch Cloud-Lösungen, Apps und Sprachroboter wie Alexa. Technikfreaks, die es auf die Spitze treiben, digitalisieren auch Hausgeräte in Küchen, Multimediasysteme, Duschen (z. B. Smart Water von Dornbracht) und Toiletten. Smart Building steht dagegen für die Automatisierung von Gewerbebauten wie Büros, Fabriken, Lagerhallen und andere Funktionsgebäude.

Praxisbeispiele

  • In Dortmund hat das Unternehmen Lusebrink Raumkonzepte einen 300 Quadratmeter großen Smart-Home-Show-Room gebaut, in dem man all diese Funktionen bereits live erleben kann. Ein Besuch lohnt sich. 
  • Edge Technologies aus Amsterdam ist einer der innovativsten Entwickler von smarten und ökologischen Hightech-Bürogebäuden, so die Zeitschrift Business Punk. Mit dem Edge Olympic in Amsterdam ist im Sommer 2018 ein ultramoderner Co-Working-Space an den Start gegangen, der von der Inneneinrichtung wesentlich eleganter und erwachsener rüberkommt als die vielen anderen bunten, an Stratups erinnernden Büros. Das Gebäude produziert mehr Energie als es verbraucht und beinhaltet an den Decken über 7.000 Sensoren, die permanent Licht, Temperatur, Akustik und Auslastung messen. Diese Daten sind das Futter, mit der die digitale Infrastruktur gesteuert wird. Ein weiteres Leuchtturmprojekt entsteht gerade in Berlin mit dem Südkreuz, das 2020 eröffnet werden soll.

Kritik an Smart Buildings

Die Vorteile von intelligenten Gebäuden werden gerne hervorgehoben: Niedrige Energiekosten, Komfortgewinne durch Automatisierung, Individualisierung und größere Sicherheit (z. B. Brandschutz, Einbruch). Doch es gibt zunehmend auch Kritiker, die auf die Nachteile von Smart Homes und Smart Buildings hinweisen. So sind die Anschaffungskosten in der Regel höher (bei Edge Technologies z. B. bis zu 10 Prozent), hohe Wartungs- und Folgekosten für die digitale Infrastruktur und höhere Fehleranfälligkeit durch komplexe digitale Einzelkomponenten. Von den fehlenden Fachfirmen für Wartung und Reparatur ganz zu Schweigen.

Wenn Sie Ihre Wohn- und Gewerbeimmobilien smarter gestalten möchten, ist daher eine sorgfältige Recherche der Möglichkeiten notwendig. Der Markt für digitale Infrastruktur ist aktuell sehr fragmentiert. Klassische Bauunternehmen und Handwerker sind häufig noch nicht auf dem aktuellen Stand.

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